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Nachbarschaftskonflikte - fünf Regeln für ein harmonisches Mi(e)teinander

Der Lebensrhythmus von Nachbarn unterscheidet sich meist stark. Junge Familien haben einen ganz anderen Alltag als die Bewohner im Rentenalter von nebenan. Das schafft unterschiedliche Erwartungen an das jeweilige Umfeld und natürlich auch Konfliktpotenzial! Denn wo viele Menschen zusammenwohnen, kommt es immer mal zu Unstimmigkeiten. Gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz müssen beim Zusammenwohnen großgeschrieben werden, schließlich kann niemand seine Wohnung völlig geräuschlos nutzen. Und kaum jemand macht Dinge bewusst, um seine Nachbarschaft zu ärgern.

Der eine hört gern laut Musik oder tobt mit seinen Kindern und der andere kocht gerne exotische Gerichte oder raucht auf seinem Balkon. Leider nutzen viele Mieter ihre zuständigen Kundenbetreuer als Sprachrohr, um den Nachbarn mitzuteilen, dass sie etwas stört. Aber wäre es nicht viel einfacher, das freundliche Gespräch unter vier Augen zu suchen? Manchem Mieter ist gar nicht bewusst, dass das Toben der Kinder die geliebten Sammelgläser in der Anbauwand beim Nachbarn untendrunter zum Wackeln bringt.

Oft sind Irrtümer auch Grund für Streitigkeiten und diese lassen sich doch bei einem netten Plausch beseitigen. Vielleicht lassen sich so Aktivitäten auf andere Tageszeiten verlegen, wenn die Bewohner von nebenan nicht da sind.

Fünf goldene Regeln für ein harmonisches Miteinander:

Vorstellen beim Einzug

Ziehen Sie in eine neue Wohnung, stellen Sie sich doch kurz bei Ihren Nachbarn vor. So können Sie gleich die Gelegenheit nutzen, um sich vorab für Bohrgeräusche oder Verkehr im Treppenhaus durch Möbeltransport zu entschuldigen.

Freundlich aufeinander zugehen

Tägliches Grüßen beim Begegnen sollte eigentlich der Netiquette entsprechen. Halten Sie doch mal einen Smalltalk über unverfängliche Themen. So kann ein harmonisches Verhältnis entstehen und Vertrauen aufgebaut werden. Denn, wer sich besser kennt, nimmt gern ein Paket an oder gießt die Blumen in der Zeit, wenn der Nachbar verreist ist.

Ordnung halten

Jeder Mensch hat ein anderes Ordnungsempfinden. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Sie den Müllplatz sauber halten und keine Stolperfallen im Treppenhaus durch Sie entstehen.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Da jeder andere Ansprüche an das Wohnen hat und auch unterschiedlich lange Ruhephasen benötigt, sollten Sie überlegen, ob Ihre Lebensweise störend für Ihre Mitmenschen sein könnte. Sprechen Sie Ihre Nachbarn an, falls eine Feier oder umfassende Renovierungsarbeiten anstehen, die zu Belästigungen führen können.

Konflikte offen ansprechen

Auch wenn Sie alle aufgeführten Punkte beherzigen, kann es trotzdem zu Missverständnissen kommen. Ein ehrliches Gespräch mit freundlichem Auftreten auf sachlicher Basis und der Bitte um Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme kann Wunder bewirken. Sollten Sie dennoch scheitern, sind wir Ihnen gern behilflich sofern die Störung in unseren Aufgabenbereich fällt.

Vergessen Sie bitte nicht: Eine angenehme Nachbarschaft bildet die Grundlage, um sich in der eigenen Wohnung wohlzufühlen. Jeder kann selbst etwas dazu beitragen.